Das reiseskeptische Globetrotter-Magazin

Karneval in Rio

18.05.2014 10:06

 

Zahlen und Fuckten:

  • sechs Sambazüge à 4000 Tänzerinnen und Tänzer
  • hunderttausende Amateure
  • durchschnittliche Körpermaße: 155, 90-60-90; 12 x 3
  • 800.000 Touristen
  • 3.000.0000 Gratiskondome
  • Pille danach: 6 Tonnen
  • 160.000 Flyer mit Informationen zu Geschlechtskrankheiten
  • Aids-Infektionen: XXX
  • von Touristen geschwängerte Brasilianerinnen, die nur im Fall einer Vergewaltigung oder schwerwiegenden Fehlbildung abtreiben dürfen: xy
  • Gliederschmerzen durch Dengue-Fieber: viele

 

Friedhelm Z. (Sexualanthropologe, Freiburg):

Die Touristen, die zum Karneval nach Rio fliegen, um mit einer Einheimischen im Bett zu landen, sollten wissen, dass es in Brasilien seit ein paar Jahren einen ausgewachsenen Trend zur Asexualität gibt. Vielen jungen Brasilianerinnen ist der sexuelle Hype nämlich äußerst unangenehm. Sie bekennen sich offen zur sog. Entregelung, also einem Leben ohne sexuelle Lust und Betätigung; sie ermutigen Ältere, ohne Geschlechtsverkehr Erfüllung in ihrer Beziehung zu finden. Das Powackeln der Brasilianerinnen hat (untere Erdhälfte!) in Wahrheit dieselbe Bedeutung wie das Kopfschütteln der Europäerinnen.  

Eine Studie von 2008 hat ergeben, dass die Brasilianer während des Karnevals weniger statt mehr Sex haben. Kein Wunder bei diesen Touristen!

 

Beim Karneval in Rio kommt wirklich jeder zum Schuss.

 

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Sockentragen in heißen Gefilden ergibt eine Fußnote.