Freistildings in Goa

12.08.2013 17:27

Gitti (57), Einkaufsbegleiterin aus Großurleben an der Unstruth:

Im Norden Goas gibt es dumpfe R etro-Raves , den riesigen Freiluft-Kitsch- und kunstmarkt von Ajuna, wo noch das Beste von Althippies gefertigt ist. ― Und die Hipster-Pauschaltouristen, die das für hippes Hippie-Leben halten.

Der ruhige Süden gehörte immer den saturierten Aussteigern mit ihrer gediegenen Trance und den mittelguten Trips. Bis die Kopf- und Körperyogi, die Esoteriker und Energiearbeiter ihn eroberten ― die meisten Freiberufler, darunter Freistil-Philosophen. Da fügen sich die orthodoxen Juden, die an jeder Ecke ein Chabathaus aufmachen, bestens ein.

Alles in allem ist Goa aber durch und durch christlich. Jesus soll ja in Indien, genauer: Srinagar (Kaschmir), sein Wunderhandwerk gelernt haben, bevor er im heutigen Israel den Durchbruch als Sektenführer hatte. Da hätte er auch gleich dableiben können. Peace!

 

P.S.: Meine Meinung: Hauptsache, man hat eine Religion oder nicht. Aber ohne Weltanschauung sieht man mehr, wenn man sich die Welt anschaut.

 

 

Dank an Manuela Krenn.